Jackie Chan und Haudrauf-Humor

Als kleiner Junge bin ich mit Martial-Arts-Filmen groß geworden. Neben Jean-Claude Van Damme zählte vor allem Jackie Chan zu meinen absoluten Vorbildern. Oft stellte ich mir vor, auch mal so coolen Kampfsport zu machen. Stattdessen starre ich heute auf Displays und verschiebe Pixel und Code.

Leider ist meine Liebe zu diesen Filmen verblasst. Kein Wunder. Wieder erklärte mir Tony Zhou anschaulich Filmkunst – diesmal die Kunst von Jackie Chan und wie er Comedy und Action vereint. Dabei wurde mir klar, dass es einfach keine Filme dieses Kalibers mehr gibt. In den 80ern hat Jackie in Hong Kong endlos Klassiker produziert, wo er mit viel Zeit, Liebe und Perfektionismus arbeitete. So entstand lustige, rhythmische und vor allem echte Action – Kampfkunst im wahrsten Sinne des Wortes. Die heutigen Hollywood-Produktionen mit Jackie Chan lassen diese Liebe vermissen, haben zu viele Schnitte und unkreative Lösungen.

Nach dem Video habe ich wieder Lust bekommen auf „Drunken Master“, „Wheels on Meals“ und „Die Schlange im Schatten des Adlers“. Entschuldigt mich bitte, Jackie wartet.

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