Queer Eye

Unfassbar. Wie konnte dieses Format einfach an mir vorbeigehen? Natürlich hatte ich bereits von Queer Eye gehört, aber ich hatte es immer als gehässige Reality TV Show abgestempelt. Erst nach dem Tipp einer Freundin kam ich auf den Trichter. Sie beschrieb es als ihre Feel-Good-Sendung. Als ich dann einen Abend für mich entspannen wollte und nichts Konkretes auf der Watchlist hatte, navigierte ich mich auf Netflix direkt zu den „Fab Five“. Ich sah die erste Folge der fünften Staffel und ich war sofort hin und weg. Ein schwuler Pastor wurde sich selbst nicht gerecht und die fünf herzlichen Herren halfen ihm mit Liebe und Positivität auf die Sprünge. Ich schluchzte vor Freude. Die Freudentränen blieben auch bei der folgenden Episode nicht aus. Ich war hooked und konnte mir ein Leben ohne die positive Energie von Queer Eye nicht vorstellen.

Vielleicht hätte ich die Sendung früher schauen sollen. Vielleicht hätte mir diese Energie durch schwierige Lebensphasen hindurch geholfen. Vielleicht war jetzt aber auch der absolut richtige Zeitpunkt. Der Wunsch nach Veränderung, nein Verbesserung, resoniert mit mir seit einiger Zeit sehr. Und jeder Aspekt der Sendung animiert und inspiriert mich in dieser Hinsicht. Ich ziehe mich besser an. Mein neuer Haarschnitt war für mich ein Nobrainer. Ich koche viel mehr. Ich mache mir einen Ort zum Wohlfühlen. Und ich melde mich häufiger und bewusster bei meinen Liebsten. Am Ende des Tages hätte das alles auch ohne ein Netflix-Abo stattgefunden, aber ich bin trotzdem dankbar für dieses positive Beispiel an Lebensfreude.

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