Star Wars: Verlorene Welten

Dass mich Star Wars in seinen Hype-Fängen hatte, dürfte jedem bekannt sein. Also wieso nicht die Gunst der Stunde nutzen und einen Star-Wars-Roman lesen? Ich entschied mich für etwas Aktuelles, um mir den Einstieg in die endlosen Welten der Star-Wars-Literatur zu erleichtern. 

Viel gelobt und überraschend erfolgreich, schien ein Jugendbuch von Claudia Gray zu sein. Das schaute ich mir also genauer an. „Verlorene Welten“ erschien mit wenig Aufmerksamkeit, weil das Marketing und die Fans auf Chuck Wendigs „Nachspiel“ gesetzt hatten. Dieser Roman enttäuschte die Fangemeinde und so entdeckten nach und nach immer mehr Leser „Verlorene Welten“, das mit wenig Werbung, als Roman für „Young Adults“ abgestempelt, veröffentlicht wurde. 

Die zwei Hauptfiguren von der Randwelt Jelucan teilen sich einen Traum. Sie wollen Piloten beim Imperium werden. Sie wachsen gemeinsam auf, lernen zusammen an der Akademie, verlieben sich schließlich, das Schicksal reißt sie auseinander und doch ist das Universum zu klein für die beiden und sie fliegen sich immer wieder über den Weg. 

Ein Schuss „Romeo und Julia“, eine Prise Hogwarts und die Ereignisse aus den Episoden IV bis VI machen aus „Verlorene Welten“ einen gelungenen und kurzweiligen Roman, der trotz seines Kitschfaktors sehr vieles richtig macht und bis zum Schluss spannend bleibt. 

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