Gone Home

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Ihr kommt nach eurem Auslandsaufenthalt zurück und betretet das neue Haus eurer Eltern. Niemand ist da, es stürmt, es ist dunkel und jedes Brett knarzt und biegt sich im Wind. Die perfekte Ausgangslage für ein Videospiel über Monster, Geister und Dämonen. Doch die gibt es genau so wenig wie eine Waffe. Ihr könnt nur gehen, Dinge betrachten und Türen öffnen. Was wie ein schlechter Witz und nach viel Langeweile klingt, ist die Grundlage für eine grandiose Coming-of-Age-Geschichte. Denn mit der Erkundung des Hauses erschließt sich euch die Geschichte einer ganzen Familie. Besonders die Erlebnisse der jüngeren Schwester gehen dank gesprochener Tagebuch-Einträge ans Herz.

„Gone Home“ ist die Pflichtlektüre unter den Videospielen.

Civilization 4

Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund besitze ich dieses Spiel. Bislang entzog es sich jedoch meiner Aufmerksamkeit. Civilization war für mich seit jeher ein Sucht-Phänomen, mit dem ich nicht in Berührung kam. Legenden erzählen von ganzen Studiengängen, die durch das Spielen eines Civilization-Teils zu kurz gekommen sind.

Nun hatte ich mal wieder Zeit und Lust, ein neues Spiel auszuprobieren. Weshalb also nicht gleich einen der absoluten Klassiker der Aufbaustrategie? In Civilization (kurz „Civ“) baut man nämlich einen Staat mit Städten, Straßen, Arbeitern und Kriegstruppen. Man besiedelt Land, baut seine Grenzen aus und trifft währenddessen auf das Ausland und andere Zivilisationen, die mit und gegen einen wachsen. Es entsteht also ein strategisches Abwegen zwischen friedvoller Diplomatie und erbarmungsloser Kriegsführung. Während man zu Beginn simple Entscheidungen trifft, entsteht im Laufe der Geschichte eine komplexe Partie Schach. Civ spielt man nämlich ohne Zeitdruck, rundenbasiert.

Und so entsteht folgender verhängnisvoller Satz: Nur noch eine Runde! Diese Lüge sollte jedem Spielsüchtigen bekannt sein. Aus einer Runde werden zwei und am Ende schaut man ungläubig auf die Uhr, die Zeuge eines vergeudeten Tages wurde. Man mag zwar die Weltherrschaft an sich gerissen und den größten Spaß seines Lebens gehabt haben, aber der Tag, ein Wochenende oder ein gesamtes Studium sind komplett an einem vorbeigegangen. Civ, du süße Perle der Spielkultur, ich musste dich leider nach nur einer unvollendeten, aber durch und durch unterhaltsamen Partie von meiner Festplatte löschen. Leb wohl, bis zur nächsten Runde. 

Dungeons & Dragons

Der würfelt rollt auf die andere Seite des Tisches. Alle Augen darauf gerichtet. Das Licht ist gedimmt und schaurige Musik spielt leise im Hintergrund. Die eckige Kugel kommt abrupt zum Stehen. 20. Critical Hit. Mein Halblingsdieb teilt vollen Schaden aus. „Vom feindlichen Skelett bleiben nur noch leblose Knochen übrig“, so unser Spielleiter.

Dungeons & Dragons ist ein Rollenspiel. DAS Rollenspiel. Jeder Nerd hat davon gehört, doch für uns Deutsche ist es bis heute ein popkulturelles Phänomen aus den USA geblieben. Niemand spielt hier klassische Rollenspiele. Und wenn doch, dann redet man nicht darüber. Es bleibt ein Nischenthema und niemand sorgt sich um die Popularität oder die Aufklärung dessen. 

Ich spielte nun erstmals Dungeons & Dragons, nachdem ich mit einigen Spieleentwicklern über das Thema Rollenspiele sprach. Es ging eigentlich um Videospiele. Durch irgendeinen Zufall sprachen wir dann doch über analoge Varianten. „Dungeons & Dragons“, „Das Schwarze Auge“ und „Shadowrun“ sind sogenannte Pen-&-Paper-Rollenspiele, die ohne Computer auskommen. Es gibt umfangreiche Regelwerke, den Zufall in Form von Würfeln und manchmal ein Spielbrett. Die Geschichte und Aktionen sind vollkommen der Fantasie des Spielleiters und der Spieler überlassen. 

Als wir uns alle begeistert und interessiert zum Thema äußerten, einigten wir uns darauf, eine eigene Rollenspielrunde zu starten. Ich wusste nicht, was mich erwarten sollte. Ich begann mich in das Thema einzulesen, sah unterhaltsame Videos und hörte stundenlang Podcasts. Eine komplett neue Welt eröffnete sich mir und ich war erstaunt darüber, dass mir vorher niemand davon vorgeschwärmt hatte.

Ich bin noch ganz weit davon entfernt, es komplett verstanden zu haben, aber es macht schon jetzt so viel Spaß und birgt so viele Möglichkeiten, dass ich es jedem empfehlen kann. Schaut es euch an und gewinnt einen Eindruck. Man mag es als uraltes Nerdthema abstempeln, aber es ist wahrscheinlich das sozialste und fantasievollste Spielerlebnis, das ich jemals hatte. 

Interstellar (2014)

Christopher Nolan ist wahrscheinlich mein aktueller Lieblingsregisseur. Nach seinem Klassiker „Memento“, der „Dark Knight“-Trilogie und dem Traumprojekt „Inception“ hat Nolan sein Spektrum nun um das nächste Genre erweitert. Mit „Interstellar“ liefert er seinen ersten waschechten Science-Fiction-Film.

Die Welt ist nach Jahrzehnten der Verschwendung dem Untergang geweiht und der ehemalige Astronaut Cooper geht auf Mission, um einen neuen Planeten für die Menschheit zu finden.

Seit Jahren trage ich eine Faszination für die Weiten des Weltalls in mir. Sterne, Raumsonden und die Reise ins Unendliche haben mich schon immer interessiert. Ich war noch nie ein großer Science-Fiction-Nerd, aber die neun acht Planeten in unserem Sonnensystem habe ich schon als Kind auswendig gelernt und die aktuelle Rosetta-Mission verfolge ich begeistert.

„Interstellar“ ist Wissenschaft im Hollywoodgewand und ich liebe es. Ich liebe die Einflüsse aus Genreklassikern wie Kubricks „2001: A Space Odyssey”. Ich liebe die klassische analoge Filmtechnik, mit der kompromisslos ohne 3D gedreht wurde. Ich liebe die wissenschaftliche Korrektheit. Ich liebe die nervenaufreibende Spannung à la „Gravity“. Ich liebe Filme, die man noch im Kino gucken muss!

Hayao Miyazaki – A Tribute

Ich bin riesiger Fan von Hayao Miyazakis Filmen. Mit seinem Studio Ghibli hat er in den vergangenen Jahrzehnten Klassiker japanischer Animekunst geliefert. Zu meinen persönlichen Highlights gehören Prinzessin Mononoke, Das wandelnde Schloss und Chihiros Reise ins Zauberland.

Neben den zauberhaften Bildern verliebte ich mich besonders in die musikalische Untermalung von Joe Hisaishi. Alexandre Gasulla hat mit seinem Tributvideo für Hayao Miyazaki alles richtig gemacht und mein Fanherz höher schlagen lassen.

Avengers: Age of Ultron – Teaser Trailer

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Als ich „The Avengers“ spontan im Kino sah, war ich von dem Erlebnis überwältigt. Der Teaser Trailer zum Nachfolger verspricht wieder gute Unterhaltung und einen epischen poetischen Gegenspieler.

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