🔗 Verschwörungstheorien aus der Sicht eines Gamedesigners

When I saw QAnon, I knew exactly what it was and what it was doing. I had seen it before. I had almost built it before. It was gaming’s evil twin. A game that plays people. (cue ominous music)

A Game Designer’s Analysis Of QAnon

via @Nerdmeetsyou

🔗 DALL-E: a teapot in the shape of a pikachu

We’ve trained a neural network called DALL·E that creates images from text captions for a wide range of concepts expressible in natural language.

DALL·E: Creating Images from Text

DALL•E erzeugt Bilder aus wilden Begriffskombinationen. Die Seite ist auch interaktiv und man kann sich durch verschiedene Kreationen klicken. Ich mochte die Avocadosessel und die Schnecken „made of harp“.

via @LorenzoPilia

🔗 Aufruf zur Software-Piraterie!

Mike Rose, Chef des Indie-Publishers No More Robots, hat sich angesichts der Bewerbung nun äußerst verärgert auf Twitter gezeigt. „Bevor ihr ein Spiel bei G2 kauft, ladet es lieber herunter! Ernsthaft! Wir sehen ohnehin kein Geld, wenn ihr dort kauft, also würden wir viel lieber sehen, dass G2A auch kein Geld bekommt“, twitterte Rose.

Indie-Publisher: „Klaut unsere Spiele lieber, bevor Ihr Sie bei einem Key-Reseller kauft!“

Gamers! Rise up!

🔗 Pionier der Farbfotografie: Sergey Prokudin-Gorsky

TIL about Sergey Prokudin-Gorsky a Russian photographer who traveled the Russian Empire from around 1909 to 1915, and would take 3 individual black-and-white photos, each with a filter (red, blue, and green) to create high-quality pictures in full color way before full color images were available.

https://en.wikipedia.org/wiki/Sergey_Prokudin-Gorsky (via Reddit)

🔗 X-Woman ohne Schmerzen

For Jo Cameron, it takes the sight of blood or the smell of her own flesh burning for her to know that something is very wrong. As the 71-year-old Scottish woman recounted to The New York Times earlier this week, she has lived a life virtually free of pain, fear, and anxiety, thanks to a missing stretch of DNA. Doctors discovered there was something different about Cameron when she came in for surgery and turned down painkillers after the nerve blocker from her operation wore off. After years of investigating, they identified the never-before-seen mutation believed to be responsible for her almost supernatural pain tolerance. Weirdly, any wounds she gets also heal faster than other people, and she cannot recall ever having felt anxious, depressed, or scared

Crispr Gene Editing Could One Day Cut Away Human Pain

🔗 Dein Hobby muss nicht zur Arbeit werden

How did we get to the point where free time is so full of things we have to do that there’s no room for things we get to do? When did a beautiful handmade dress become a reminder of one’s inadequacies? Would the world really fall apart if, when I came home from a long day of work, instead of trying to figure out what I could conquer, I sat down and, I don’t know, tried my hand at watercolors? What if I sucked? What if it didn’t matter? What if that’s not the point?

The Modern Trap of Turning Hobbies Into Hustles

🔗 A love letter to Miles Morales

I spent 39 years without you, but you’ve been a part of my kids’ imagination for their whole lives. They didn’t get emotional because, for them, a brown-skinned Spider-Man with big, beautiful curly hair is a commonplace. NBD. Other people may take it for granted that they have a face like a superhero’s. I’m happy my kids get to feel that way. I spent too long without such a thing; my big feelings about you reflect how much I needed it.

How Miles Morales Changed the Spider-Verse

Als Musikvideos noch Fernsehsender hatten

Die letzten Atemzüge von MTV und VIVA waren meine Jugend. Ich nahm Musikvideos mit dem VHS-Rekorder auf. Die Charts waren das Hintergrundrauschen in meinem Zimmer. Hausaufgaben wurden gemacht, bis wieder ein guter Clip gezeigt wurde. Aus der Konzentration für Mathe wurde die Hingabe für Linkin Parks Video zu Breaking The Habit. Oh, sie zeigen mal wieder Daft Punks Technologic. Das Video sorgte für Albträume. Ich habe Musik schon immer genossen, aber nichts kam einem Lied gleich, das auch noch ein perfektes Video im Gepäck hätte. Jeder weiß, wie unterschiedlich Menschen auf Musik reagieren. Das selbe gilt für Videos. Wenn man für sich die perfekte Kombi aus Audio und Video findet, hat man schon sehr viel Glück gehabt. Und früher war das keine Seltenheit. Musikvideos waren Kunst, wenn Michel Gondry sie gedreht hat. Spike Jonze hat uns einen legendären Flug von Christopher Walken beschert. Und mir fallen noch zehn weitere Videos ein, die ich mal an anderer Stelle sammeln werde.

Die Musikindustrie hat sich verändert wie keine andere. In den letzten 20 Jahren gab es mehr Veränderungen als jemals zuvor. Die letzten Tapes wurden durch CDs ersetzt. MP3-Player ersetzten den Discman. Der iPod wich dem iPhone und jetzt streamen wir alles. Das nebenbei MTV unterging und nur noch als Schatten seiner selbst rund um die Uhr Reality-TV zeigt, wundert einen dann auch nicht mehr. Wo früher kreative Musikvideos im Vordergrund standen, steht heute … ja, was steht da heute eigentlich? Wenn ich mir aktuelle Pop-Hymnen im Bewegtbild anschaue, wirkt alles auf mich wie großes Kino und durchchoreografiertes Tanztheater und ganz viel dazwischen. Klar, das Internet ist riesengroß und man hat mehr Möglichkeiten als jemals zuvor. Es gibt sie, die guten Videos, auch von kleinen Künstlern. Ich sehe sie aber nicht. Und das obwohl alles vernetzt ist und alle alles teilen. Wenn ihr ein Video teilen wollt, dann macht das doch in den Kommentaren. *winkwink*

Aber genug der Einleitung. Eigentlich wollte ich nur dieses frische Meisterwerk von Donald Glover aka Childish Gambino im Blog verewigen. In This Is America kulminieren Musik, Sozialkritik und Ausdruckstanz, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Ich habe es mir schon ein Dutzend Mal angeschaut und ich entdecke noch immer Details und verehre immer mehr Teilaspekte. Die einzelnen Bilder und Schnitte. Hach. Da darf auch der Regisseur Hiro Murai nicht unerwähnt bleiben.

“This is America” by Childish Gambino