🔗 Raumschiffe von Pascal Blanché

French, Canadian, and Art director at Ubisoft Montreal. Artist. Head in the stars since 1977.

https://www.instagram.com/pascalblanche/

Das Weltall muss nicht immer schwarz sein! Klar, überwiegend haben wir es halt mit einer düsteren Suppe zu tun, aber mithilfe des Weltraumteleskops Hubble haben wir die vergangenen Jahrzehnte die bunten Flecken des endlosen Raums entdeckt. Und in Zukunft wird uns das James-Webb-Weltraumteleskop noch buntere Schnappschüsse aus noch entfernteren Galaxien präsentieren können. Und wenn man die Wahl hätte, würde man sein Raumschiff doch neben dem farbenfrohen Lagunennebel parken, oder? Pacal Blanché macht das auf jeden Fall eindrucksvoll vor.

🔗 TIL: Cheats sind strafbar in Südkorea

In Südkorea sind Games ein Kulturgut wie bei uns Sport. Für die E-Sports-Events versammeln sich tausende Menschen in Arenen und vor den Bildschirmen, um ihren Stars beim Klicken und Klackern über die Schulter zu schauen. Und um dieses Kulturgut zu schützen, gibt es eine Gesetzeslage, wie wir sie uns gar nicht vorstellen können. Wer dem Wettbewerb durch Manipulation schadet, kann bis zu zwei Jahre in Haft und 18.000$ Strafe zahlen.

Though jail time for cheating in a video game might seem extreme, the law is intended to protect the sanctity and viability of the gaming industry in South Korea, including South Korea’s booming esports scene. Effectively, it’s a digital equivalent of policies outlawing performance-enhancing drugs or similar activities detrimental to competitive sports. For a healthy competitive scene to thrive, hacks that could alter a competition’s outcome — or boosting to falsify someone’s qualifications outright — can’t go unpunished.

South Korean authorities arrest 13 suspects in Overwatch cheating investigation | Blizzard Watch


Wofür steht TIL? „Today I Learned“ heißt „Heute lernte ich“. TIL ist ein beliebtes Akronym, um sich über interessante oder kuriose Fakten auszutauschen.

🔗 The Good Dinosaur: The Best CGI Effects Ever Made

Pixar’s ‚The Good Dinosaur‘ has raised the bar so much for CGI animations that it’s tough to tell the difference between real life and animation.

Arlo & Spot ging nicht nur in Deutschland an vielen vorbei, die keine Kinder sind oder welche haben. Es ist bis dato der Pixar-Film mit dem geringsten Einspielergebnis (332 Millionen US-Dollar). Das ist zwar immer noch genug Geld, aber was ist dran am Pixar-Flop? Anscheinend war das Marketing nicht besonders gut, wenn ich normalerweise keinen Film des Studios verpasse. Vielleicht war Arlo & Spot zu kindlich angelegt, wo doch sonst immer die viele Ebenen in Pixar-Filmen jeden ansprechen sollen. Was auch immer die Gründe waren, am Ende haben wir einen wunderschönen Film erhalten, der vor allem für Ästheten einen Blick wert ist.

We Can’t Tell the Difference Between Pixar’s Animations and Real Photos (imgur-Album)

🔗 Vergessene Riesen von Thomas Dambo

Little Tilde | Thomas Dambo

Thomas Dambo hat um Kopenhagen herum riesige Holzskulpturen versteckt, die an Maurice Sendaks „Wo die wilden Kerle wohnen“ erinnern. Der dänische Designer arbeitet mit gebrauchten Materialien und platziert seine Werke an besonderen Orten. Orte, die man sonst nicht entdecken oder wertschätzen würde. Wälder, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. Lichtungen, die einen belohnen, wenn man sie aufsucht. Besonders gut gefällt mir der Brückentroll Oscar.

🔗 Fearless Girl: Werbung und Kunst

And yet, there she is, the Fearless Girl. I love the little statue of the girl in the Peter Pan pose. And I resent that she’s a marketing tool. I love that she actually IS inspiring to young women and girls. And I resent that she’s a fraud. I love that she exists. And I resent the reasons she was created.

Sie geht durchs Netz und alle lieben sie – außer der Künstler des Charging Bull, der Statue, die Fearless Girl gegenübersteht. Greg Fallis zeigt, wieso Arturo Di Modica wütend sein darf.

seriously, the guy has a point (via)

Foto von Anthony Quintano (Lizenz: CC BY 2.0)

🔗 Comic zum Rollen

„Shipwreck“ von Paul Rietzl: Rollcomic bei Round not Square aus Berlin – SPIEGEL ONLINE

Man muss noch auf Ideen kommen, die zwar tausende Jahre alt sind, aber heutzutage herausstechen. Ich bin gespannt, wie es sich liest, so ein gerolltes Comic. Bestimmt nicht unproblematisch. Die Bilder überzeugen mich jedoch: Ein weißes Weltall ohne erzwungene Grenzen durch Seiten.

🔗 Echte Rendergrafiken

‚Still File‘ is a series of 4 photographs recreating computer renderings as physical scenes. The photos‘ artifacts, surroundings, camera settings and lighting has been shaped intending to resemble 3d graphics of different types.

Ein Relikt aus den Neunzigern kehrt als optische Täuschung zurück.

Still File – Skrekkøgle (via)

🔗 Das Aussterben der Banane

If you were born after 1950, you are unlikely to have ever purchased any banana other than the Cavendish clone—other than what is now the world’s largest organism.

Ein dramatischer Einblick in die Welt der Monokulturen.

Humans Made the Banana Perfect—But Soon, It’ll Be Gone | WIRED (via)

🔗 Endgegner Computerspiel

Das Nuf über eine Infoveranstaltung für Eltern über Videospiele

Es bleibt mir ein Rätsel. Warum sind einige Eltern nicht bereit sich die Frage zu stellen warum sie Computerspiele so schlimm finden. Was genau sie für die Entwicklung ihrer Kinder befürchten. Warum sie das Digitale im weiteren Sinne so verteufeln. Warum sie glauben, dass exzessives Lesen gut, exzessives Computerspielen schlecht ist. Und v.a. „Computerspiele“ – ich möchte mal wissen, wie viele Eltern überhaupt wissen WAS ihre Kinder spielen (wollen) und was das für Spiele sind, um was es da geht oder was ihnen dabei Spaß macht. Wie viele ängstliche Eltern haben sich zum Beispiel schon mal auf YouTube ein Let’s play angesehen?

Im Jahr 2017 hätte ich mehr Offenheit gegenüber Computerspielen erwartet. Jedes Medium hat doch bekanntermaßen seine wertvollen Beiträge und den offensichtlichen Schund. Gebt euch bitte Mühe, offen für die Interessen eurer Kinder zu sein, wenn ihr Eltern seid.

🔗 Miyazaki – An Art Show Tribute

Spoke Art is proud to present the Miyazaki Art Show – a whimsical showcase of over fifty artists from around the world celebrating the films of Japanese film-maker and animator Hayao Miyazaki.

Studio Ghibli hat meinen Medienkonsum der Vergangenheit mitgeprägt wie kaum eine andere Filmproduktion. Vor allem die Filme von Hayao Miyazaki waren für mich ein Tor in die japanische Kultur, die ich lieben gelernt habe. Bescheiden, perfektionistisch und ohne klare Grenzen und Regeln werden hier Geschichten erzählt, wie wir sie im „Westen“ nicht gewohnt sind. Gut und Böse verschwimmen in einer grauen Masse. Klischees werden umgangen und weibliche Heldenfiguren gab es bei Ghibli bereits, bevor Rey auf Jakku zurückgelassen wurde (Star-Wars-Referenz). „Miyazaki – An Art Show Tribute“ weiterlesen