🔗 The Leica Q — Craig Mod

The Leica Q — Craig Mod

Star Wars: Verlorene Welten

Dass mich Star Wars in seinen Hype-Fängen hatte, dürfte jedem bekannt sein. Also wieso nicht die Gunst der Stunde nutzen und einen Star-Wars-Roman lesen? Ich entschied mich für etwas Aktuelles, um mir den Einstieg in die endlosen Welten der Star-Wars-Literatur zu erleichtern. 

Viel gelobt und überraschend erfolgreich, schien ein Jugendbuch von Claudia Gray zu sein. Das schaute ich mir also genauer an. „Verlorene Welten“ erschien mit wenig Aufmerksamkeit, weil das Marketing und die Fans auf Chuck Wendigs „Nachspiel“ gesetzt hatten. Dieser Roman enttäuschte die Fangemeinde und so entdeckten nach und nach immer mehr Leser „Verlorene Welten“, das mit wenig Werbung, als Roman für „Young Adults“ abgestempelt, veröffentlicht wurde. 

Die zwei Hauptfiguren von der Randwelt Jelucan teilen sich einen Traum. Sie wollen Piloten beim Imperium werden. Sie wachsen gemeinsam auf, lernen zusammen an der Akademie, verlieben sich schließlich, das Schicksal reißt sie auseinander und doch ist das Universum zu klein für die beiden und sie fliegen sich immer wieder über den Weg. 

Ein Schuss „Romeo und Julia“, eine Prise Hogwarts und die Ereignisse aus den Episoden IV bis VI machen aus „Verlorene Welten“ einen gelungenen und kurzweiligen Roman, der trotz seines Kitschfaktors sehr vieles richtig macht und bis zum Schluss spannend bleibt. 

Wenn man über Apps schreibt, muss man ein schlechtes Wortspiel einbauen: Hier seht ihr also, was aktuell auf meinem Smartphone APPgeht … Sorry!

  • Ich konsumiere sehr gerne Podcasts mit Castro und Musik mit Spotify.
  • Ich liebe es, Schnappschüsse zu machen. Die teile ich dann per Instagram und Snapchat. 
  • Ich hasse es, so viele Apps für Nachrichten zu haben, aber wenn man eine weglässt, verpasst man immer irgendeine wichtige Nachricht. 
  • Ich lese E-Books über iBooks, die Amazon Kindle-App und die Google Play-App. 
  • Ich lese kleinere Textschnipsel in Twitter, Reeder und Instapaper.
  • Für die Arbeit benutze ich Mail, Trello und Slack. 
  • Morgens wache ich mit Sleep Cycle auf. 
  • Anstatt aus dem Fenster zu gucken, erfahre ich alles Wichtige übers Wetter mit der WetterOnline-App.
  • Die Tagesschau-App hält mich auf dem Laufenden.
  • Mit MoneyBook beobachte ich meine täglichen Ausgaben.
  • Duolingo bringt mir Sprachen bei.  
  • Carcassonne und Neko Atsume stehen stellvertretend für viele gute Spiele.
  • Und dann gibt es noch sehr viel, was mein Smartphone zumüllt, aber immer wieder nützlich ist. 

The Revenant (2015)

Über diesen Film spricht die Welt (um mich herum). Ich dachte ja, ich würde „The Revenant“ gar nicht im Kino sehen, weil ich gar nicht sooo sehr interessiert war. Als ich dann aber der Einladung zu einer OV-Vorstellung folgte und im Kinosaal zwischen Hunderten anderer Zuschauer saß, war ich doch irgendwie angefixt. Die riesige Leinwand im Cinestar Frankfurt ließ mich in den kalten Western eintauchen. Wahrscheinlich ist „The Revenant“ per Definition gar kein Western, aber er spielt im 19. Jahrhundert in den USA und es gibt Pistolen, Pfeile und Bögen. Das reicht mir, um sagen zu können, dass ich hier einen modernen Western gesehen habe. 

Die meisten wissen es wahrscheinlich schon, aber der „The Revenant“ wurde größtenteils mit natürlichem Licht gefilmt. Ich kann nicht behaupten, dass ich den Unterschied ständig gemerkt hätte, aber der Film sieht un-fucking-fassbar gut aus. Kein verschmiertes 3D. Stattdessen wunderschöne Aufnahmen der Natur und packende Aufnahmen brutaler Kampfszenen, die mit wenigen Schnitten auskommen und so für viel mehr Spannung sorgen, als jeder aktuelle Actionfilm (mit Ausnahme von „Mad Max: Fury Road“).

„The Revenant“ hat neben des Racheplots keine Story. Man folgt Leonardo DiCaprio auf seiner beschwerlichen und unglaublichen Reise und beobachtet, wie er von einem Bärenangriff in den nächsten Baum fällt. Irgendwie fühlt es sich wie „Gravity“ an. Man ist alleine mit der Hauptfigur, fiebert verzweifelt mit und spürt die Schmerzen am eigenen Leib. Für viele ist diese Art des Geschichtenerzählens dünn und unlogisch. Für mich ist es beste Kinounterhaltung. Inhaltlich nicht tiefer als ein Transformers, aber film- und spannungstechnisch ein Meisterwerk. 

Mr. Robot (2015)

Die letzte Hackerserie, die ich sah, war „Halt and Catch Fire“. Super Schauspieler, cooles Setting, aber irgendwie lahm. Auch nach einem zweiten Versuch kam ich nicht in die Story rein. „Mr. Robot“ hat ein ganz anderes Sexappeal, ist anfangs auch irgendwie lahm, aber dann doch zu faszinierend, um nicht weiterzugucken. 

Es geht um den talentierten Programmierer Elliot, der psychisch einige Probleme hat. Er ist kein Freund von Menschen, hackt sich aber gerne in deren Leben und nutzt seine technischen Fähigkeiten, um über sie zu richten. Irgendwie gerät Elliot in die Hackergruppe fsociety, die sich zum Ziel gesetzt hat, das übermächtige Unternehmen Evil Corp. zu hacken und die digitale Finanzwelt zugunsten der Ärmeren lahmzulegen. Robin Hood und Anonymous lassen grüßen. 

Die Story der ersten Staffel entfaltet sich langsam, aber am Ende wird man als Zuschauer dafür belohnt, weil das Gesamtbild ein ganz neues Licht auf die Serie wirft. Man mag hier das Wort „Mindfuck“ verwenden. Wer also ein Grundinteresse an düsteren Hackergeschichten hat, muss Mr. Robot sehen.

Over the last few weeks I saw this article reposted over and over both by folks in the film industry and outside of it. The reposts often carried captions from Facebook users like “Yep!” or “This is exactly my problem”. Oh shit. Did I miss something? Maybe the Huffington Post and half of Facebook saw something I didn’t. I needed to know more. So I read the article. I read it numerous times. In the end, I came to my own conclusion…

The Huffington Post has no idea what the fuck it’s talking about.

I don’t know about the rest of you but I’ve grown exhausted with the horseshit, hater culture that online, millennial ‘journalists’ use to click-bait their way to some sort of self-perceived intellectual high ground. Hate first. Don’t bother asking questions later.

Star Wars: The Force Awakens (2015)

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Monatelang habe ich auf dieses Lichtspielereignis hingefiebert, ausführliche Berichte geschmökert, Teasertrailer Bild für Bild auseinandergenommen und Fantheorien studiert. Am 17. Dezember um 00:01 Uhr saß ich dann in einem vollen Kino zwischen Nerds und Lichtschwertern. Die Spannung war unendlich groß und sie wurde belohnt mit zahlreichen Gänsehautmomenten. Klar, der Film ist Fan-Service. Es ist der Versuch, eine Brücke für alte und neue Fans zu schlagen – von der alten Trilogie zur neuesten. Und so viel Hass und Häme ich auch vernommen habe, so war die Liebe für diesen neuen Star Wars Teil doch unendlich groß. Und das macht mich glücklich, weil eine Fankultur, die mir viel bedeutet, neuen Aufschwung erlebt und wir uns auf viele weitere Geschichten aus einer weit weit entfernten Galaxie freuen dürfen.

Bildquelle: AMC IMAX Posters