Freizeitparksimulationen

Ich LIEBE Simulationsspiele! Ich vergötterte vor allem Sim City und Rollercoaster Tycoon, als sie noch gute Spiele waren. Im letzten Jahrzehnt ist das Genre quasi ausgestorben. Irgendwie rafft sich die Spieleindustrie aber wieder auf und stampft so Meisterwerke wie „Cities Skylines“ aus dem Boden.

Jetzt entdeckte ich erst „Planet Coaster“ von Frontier, die zuletzt „Elite: Dangerous“ entwickelt haben und früher „Rollercoaster Tycoon 3“. Diese Jungs machen einen guten Eindruck in ihren Videos. Anscheinend wird dieses Jahr neben einem offiziellen (aber zutiefst kaputten) „Rollercoaster Tycoon World“ dieses vielversprechende Simulationsspiel erscheinen. Und dann wäre da noch das kleine Indie-Spiel namens Parkitect, in das ich mich bereits verliebt habe.

Drei Freizeitparkspiele in einem Jahr! Ich krieg Schnappatmung.

Star Wars: The Clone Wars (2008–2014)

Als ich in den vergangenen Wochen erzählte, dass ich aktuell keine Film- und Serientipps entgegennehme, weil ich „Star Wars: The Clone Wars“ gucke, hatte ich häufig mit den gleichen Reaktionen zu kämpfen. „Oh, diese Trickfilme?“. Ja, diese Trickfilme. Und nein sie sind nicht so schlecht, wie sie vermuten lassen. 

„Star Wars: The Clone Wars“ entstand unter der Führung von George Lucas und wurde von Dave Filoni umgesetzt. Die Trickserie mag auf den ersten Blick an all die uninspirierten und anspruchslosen Kindersendungen erinnern, die nachmittags im Fernsehen laufen und mit etwas Abstand nur schwer zu verkraften sind. Doch die äußere Erscheinung, dieses billig animierte 3D, täuscht über die Tiefe der Serie hinweg.

In „Star Wars: The Clone Wars“ werden zahlreiche Geschichten erzählt, die Gewicht haben. Es geht um Liebe, Verrat, Tod und Freundschaft. Man bekommt die Klonkriege aus den Filmen nochmal detailliert aus anderen Perspektiven erzählt. Man folgt Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker und vor allem lernt man Anakins charismatische Padawan Ahsoka Tano kennen, die zum Highlight der Serie avanciert. 

Obwohl ich anfangs selbst skeptisch war, begann ich mit der Serie nach mehreren Empfehlungen. Nach sechs langen Staffeln, kann ich diese Serie jedem Star-Wars-Fan ans Herz legen. Es gibt viele Episoden, die unwichtig sind und die visuelle Umsetzung lässt anfangs sehr zu wünschen übrig, aber am Ende hat man sehr viele gute neue Geschichten im Star-Wars-Universum erlebt. Und dafür lohnt es sich allemal. 

Deadpool (2016)

Dass wir „Deadpool“ endlich auf der Leinwand sehen können, ist eine lange Geschichte. Den Film verdanken wir vor allem Ryan Reynolds, der sich seit mehreren Jahren dafür stark gemacht hat. Er hat zum Beispiel die Autoren von „Zombieland“ für’s Drehbuch engagiert. Genialer Schachzug. Denn in Sachen Humor und Kurzweil macht „Deadpool“ alles richtig.

Der Film hat aber nicht nur hemmungslosen Humor, sondern auch zuweilen überzogene Brutalität. Gliedmaßen fliegen wie Konfetti umher und werden kreativ von Bleikugeln durchzogen. Wen das nicht stört, darf sich über einen der unkonventionellsten Superheldenfilme seit „Guardians of the Galaxy“ freuen. 

„Deadpool“ punktet in erster Linie durch seine Kommentare, die die vierte Wand brechen. Er guckt die Zuschauer an, pausiert das Spektakel und ist sich des Mediums bewusst. Dadurch entstehen ungeahnte Möglichkeiten und Humor, der sich auf den Film selbst bezieht. Für wahre Kenner der Marvel-Comics gibt es so ein paar Gags extra. 

Viele Fans fanden den Film unfassbar gut und die Liebesgeschichte vorbildlich. Ich fand „Deadpool“ sehr unterhaltsam, aber für mich war es kein Meisterwerk. Ich freue mich trotzdem auf mehr.

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Star Wars: Verlorene Welten

Dass mich Star Wars in seinen Hype-Fängen hatte, dürfte jedem bekannt sein. Also wieso nicht die Gunst der Stunde nutzen und einen Star-Wars-Roman lesen? Ich entschied mich für etwas Aktuelles, um mir den Einstieg in die endlosen Welten der Star-Wars-Literatur zu erleichtern. 

Viel gelobt und überraschend erfolgreich, schien ein Jugendbuch von Claudia Gray zu sein. Das schaute ich mir also genauer an. „Verlorene Welten“ erschien mit wenig Aufmerksamkeit, weil das Marketing und die Fans auf Chuck Wendigs „Nachspiel“ gesetzt hatten. Dieser Roman enttäuschte die Fangemeinde und so entdeckten nach und nach immer mehr Leser „Verlorene Welten“, das mit wenig Werbung, als Roman für „Young Adults“ abgestempelt, veröffentlicht wurde. 

Die zwei Hauptfiguren von der Randwelt Jelucan teilen sich einen Traum. Sie wollen Piloten beim Imperium werden. Sie wachsen gemeinsam auf, lernen zusammen an der Akademie, verlieben sich schließlich, das Schicksal reißt sie auseinander und doch ist das Universum zu klein für die beiden und sie fliegen sich immer wieder über den Weg. 

Ein Schuss „Romeo und Julia“, eine Prise Hogwarts und die Ereignisse aus den Episoden IV bis VI machen aus „Verlorene Welten“ einen gelungenen und kurzweiligen Roman, der trotz seines Kitschfaktors sehr vieles richtig macht und bis zum Schluss spannend bleibt. 

The Revenant (2015)

Über diesen Film spricht die Welt (um mich herum). Ich dachte ja, ich würde „The Revenant“ gar nicht im Kino sehen, weil ich gar nicht sooo sehr interessiert war. Als ich dann aber der Einladung zu einer OV-Vorstellung folgte und im Kinosaal zwischen Hunderten anderer Zuschauer saß, war ich doch irgendwie angefixt. Die riesige Leinwand im Cinestar Frankfurt ließ mich in den kalten Western eintauchen. Wahrscheinlich ist „The Revenant“ per Definition gar kein Western, aber er spielt im 19. Jahrhundert in den USA und es gibt Pistolen, Pfeile und Bögen. Das reicht mir, um sagen zu können, dass ich hier einen modernen Western gesehen habe. 

Die meisten wissen es wahrscheinlich schon, aber der „The Revenant“ wurde größtenteils mit natürlichem Licht gefilmt. Ich kann nicht behaupten, dass ich den Unterschied ständig gemerkt hätte, aber der Film sieht un-fucking-fassbar gut aus. Kein verschmiertes 3D. Stattdessen wunderschöne Aufnahmen der Natur und packende Aufnahmen brutaler Kampfszenen, die mit wenigen Schnitten auskommen und so für viel mehr Spannung sorgen, als jeder aktuelle Actionfilm (mit Ausnahme von „Mad Max: Fury Road“).

„The Revenant“ hat neben des Racheplots keine Story. Man folgt Leonardo DiCaprio auf seiner beschwerlichen und unglaublichen Reise und beobachtet, wie er von einem Bärenangriff in den nächsten Baum fällt. Irgendwie fühlt es sich wie „Gravity“ an. Man ist alleine mit der Hauptfigur, fiebert verzweifelt mit und spürt die Schmerzen am eigenen Leib. Für viele ist diese Art des Geschichtenerzählens dünn und unlogisch. Für mich ist es beste Kinounterhaltung. Inhaltlich nicht tiefer als ein Transformers, aber film- und spannungstechnisch ein Meisterwerk. 

Mr. Robot (2015)

Die letzte Hackerserie, die ich sah, war „Halt and Catch Fire“. Super Schauspieler, cooles Setting, aber irgendwie lahm. Auch nach einem zweiten Versuch kam ich nicht in die Story rein. „Mr. Robot“ hat ein ganz anderes Sexappeal, ist anfangs auch irgendwie lahm, aber dann doch zu faszinierend, um nicht weiterzugucken. 

Es geht um den talentierten Programmierer Elliot, der psychisch einige Probleme hat. Er ist kein Freund von Menschen, hackt sich aber gerne in deren Leben und nutzt seine technischen Fähigkeiten, um über sie zu richten. Irgendwie gerät Elliot in die Hackergruppe fsociety, die sich zum Ziel gesetzt hat, das übermächtige Unternehmen Evil Corp. zu hacken und die digitale Finanzwelt zugunsten der Ärmeren lahmzulegen. Robin Hood und Anonymous lassen grüßen. 

Die Story der ersten Staffel entfaltet sich langsam, aber am Ende wird man als Zuschauer dafür belohnt, weil das Gesamtbild ein ganz neues Licht auf die Serie wirft. Man mag hier das Wort „Mindfuck“ verwenden. Wer also ein Grundinteresse an düsteren Hackergeschichten hat, muss Mr. Robot sehen.

Over the last few weeks I saw this article reposted over and over both by folks in the film industry and outside of it. The reposts often carried captions from Facebook users like “Yep!” or “This is exactly my problem”. Oh shit. Did I miss something? Maybe the Huffington Post and half of Facebook saw something I didn’t. I needed to know more. So I read the article. I read it numerous times. In the end, I came to my own conclusion…

The Huffington Post has no idea what the fuck it’s talking about.

I don’t know about the rest of you but I’ve grown exhausted with the horseshit, hater culture that online, millennial ‘journalists’ use to click-bait their way to some sort of self-perceived intellectual high ground. Hate first. Don’t bother asking questions later.

Star Wars: The Force Awakens (2015)

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Monatelang habe ich auf dieses Lichtspielereignis hingefiebert, ausführliche Berichte geschmökert, Teasertrailer Bild für Bild auseinandergenommen und Fantheorien studiert. Am 17. Dezember um 00:01 Uhr saß ich dann in einem vollen Kino zwischen Nerds und Lichtschwertern. Die Spannung war unendlich groß und sie wurde belohnt mit zahlreichen Gänsehautmomenten. Klar, der Film ist Fan-Service. Es ist der Versuch, eine Brücke für alte und neue Fans zu schlagen – von der alten Trilogie zur neuesten. Und so viel Hass und Häme ich auch vernommen habe, so war die Liebe für diesen neuen Star Wars Teil doch unendlich groß. Und das macht mich glücklich, weil eine Fankultur, die mir viel bedeutet, neuen Aufschwung erlebt und wir uns auf viele weitere Geschichten aus einer weit weit entfernten Galaxie freuen dürfen.

Bildquelle: AMC IMAX Posters